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Orchester-Nachrichten

 

Höhere Subventionen für Filmorchester Babelsberg

(mid) Potsdam, 8/8/18. Die Musiker des vom Aus bedrohten Filmorchesters Babelsberg haben Grund zur Hoffnung: Laut Intendant Klaus-Peter Beyer habe das Land Brandenburg bei einem Gespräch mit Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil und dem Potsdamer Baudezernenten Bernd Rubelt zugesagt, den Fortbestand des Klangkörpers auch mit einer Erhöhung der Fördermittel sichern zu wollen.

Beyer hatte in der letzten Woche Alarm geschlagen (klassik.com berichtete), da eine Baustelle das Tonstudio des Filmorchesters Babelsberg lahm zu legen drohte. Tonaufnahmen wären Beyer zufolge mit der nahe gelegenen Baustelle unmöglich. Grund dafür ist die Empfindlichkeit der Aufnahmegeräte im Studio, welches 2007 mit moderner Technik erweitert wurde. Da die im August beginnende Baustelle eines fünfstöckigen Bürokomplexes mit Tiefgarage auf knapp anderthalb Jahre geplant ist, würden dem Filmorchester langfristig rund 60 Prozent ihrer Einnahmen durch Musikeinspielungen für Filmproduktionen fehlen. Beyer hatte deshalb angekündigt, keine Aufträge mehr annehmen zu können und den 66 Musikern im Winter kündigen zu müssen.

Neben der finanziellen Unterstützung sollen mit dem Investor des Bauprojekts auch Bauarbeiten und Produktionszeiten im Studio des Filmorchesters abgestimmt werden, so ein Sprecher des Kulturministeriums. Über den Ausgleich etwaiger Einnahmeverluste solle dagegen erst zu einem späteren Zeitpunkt gesprochen werden.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg entstand 1993 aus dem Zusammenschluss des DEFA-Sinfonieorchesters mit dem Radio Berlin Tanzorchester. Seit 2007 ist das von Beginn an von Klaus-Dieter Beyer geleitete Orchester auf dem historischen Filmgelände des Studios Babelsberg ansässig. Gespielt werden sinfonische Konzerte, Opernprojekte und Crossover-Programme, mit denen im Bereich Film und Fernsehen bereits über 220 Produktionen vertont wurden. Dirigent ist seit 1999 Scott Lawton.

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Filmorchester Babelsberg vor dem Aus?

(mid) Potsdam, 31/7/18. Eine Baustelle bedroht das Tonstudio des Filmorchesters Babelsberg. Einer Aussage des langjährigen Intendanten Klaus-Dieter Beyer gegenüber der Deutschen Presse Agentur zufolge sind Tonaufnahmen zeitgleich mit der nahe gelegenen Baustelle unmöglich. Grund ist die Empfindlichkeit der Aufnahmegeräte im Studio, welches 2007 mit moderner Technik erweitert wurde. Da die im August beginnende Baustelle eines fünfstöckigen Bürokomplexes mit Tiefgarage knapp anderthalb Jahre bestehen wird, würden dem Filmorchester langfristig rund 60 Prozent ihrer Einnahmen durch Musikeinspielungen für Filmproduktionen fehlen. Klaus-Dieter Beyer kündigte deshalb an, keine Aufträge mehr annehmen zu können und den 66 Musikern im Winter kündigen zu müssen.

Neben dem Orchester ist auch die auf Filmnachbearbeitung spezialisierte Firma Rotor Film betroffen, deren Bild- und Tonsysteme durch den Lärm ebenfalls gestört wären. Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) erklärte im Namen Potsdams das Bedauern der Brandenburger Landeshauptstadt. Ebenso wie im Kulturministerium werde auf eine Lösung durch einen Kompromiss zwischen den Beteiligten gehofft.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg entstand 1993 aus dem Zusammenschluss des DEFA-Sinfonieorchesters mit dem Radio Berlin Tanzorchester. Seit 2007 ist das von Beginn an von Klaus-Dieter Beyer geleitete Orchester auf dem historischen Filmgelände des Studios Babelsberg ansässig. Gespielt werden sinfonische Konzerte, Opernprojekte und Crossover-Programme, mit denen im Bereich Film und Fernsehen bereits über 220 Produktionen vertont wurden. Dirigent ist seit 1999 Scott Lawton.

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Bamberger Symphoniker spielen für Papst Benedikt XVI.

(mid) Rom, 4/9/07. Anlässlich des Jubiläums ?1000 Jahre Bistum Bamberg? werden die Bamberger Symphoniker heute um 18.00 ein Konzert für Papst Benedikt XVI. geben. Wie das Erzbistum mitteilte, wird es in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo stattfinden. Das gemeinsame Geschenk der Symphoniker und des Erzbistums sei ein Dankeschön an den Papst, so Erzbischof Schick. Im Jahre 1007 bestätigte der damalige Papst, Johannes XVIII., die Gründung des Bistums Bamberg. Neben den 300 geladenen Gästen und Erzbischof Schick werden unter anderem der bayrische Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) sowie Vertreter der Stadt Bamberg anwesend sein.

Das Bistum Bamberg wurde am 1. November 1007 auf eine Initiative des späteren Kaisers König Heinrich II. bei der Reichssynode in Frankfurt gegründet. Es setzt sich aus Teilen von Würzburg und Bamberg zusammen, die dem neu gegründeten Bistum Land abtreten mussten. Heinrich II. wollte so einerseits die Tradition seiner Vorgänger bezüglich der Bistumsgründungen fortsetzen, andererseits von Bamberg aus die Slawen am Obermain missionieren und einen politischen Gegenpol zu den Markgrafen von Schweinfurt setzen. Er veranlasste auch den Bau des Doms, der 1012 geweiht wurde.

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Hannes Schmidt ist wieder Direktor der Staatskapelle Halle

(mid) Halle, 28/8/07. Zu Beginn der Saison 2007/2008 kehrt Hannes Schmidt in sein Amt als Direktor der Staatskapelle Halle zurück. Im März 2006 war er von der damaligen Oberbürgermeisterin der Stadt entlassen worden. Nun wurde Schmidts Kündigung außer Kraft gesetzt und sein Vertrag bestätigt.

Der gebürtige Ulmer Hannes Schmidt studierte am Richard Strauss Konservatorium in München Schauspiel- und Opernregie und assistierte unter anderem Opernregisseur Jean Pierre Ponnelle. Nach Engagements am Landestheater Salzburg, dem Staatstheater Braunschweig und an der Volksoper in Wien gelangte Schmidt als Orchesterdirektor an die Bayerische Staatsoper. 1992 wurde Schmidt Intendant der Stuttgarter Philharmoniker. 2001 berief Wolf-Dieter Hauschild Schmidt als Intendant des damaligen Philharmonischen Staatsorchesters Halle. Schmidt setzte sich maßgeblich für die Fusion des Orchesters mit dem Orchester der Oper Halle zur Staatskapelle Halle ein. So entstand eines der größten Orchester Deutschlands, das nach eigenen Angaben über 160 Konzerte mit über 80.000 Besuchern pro Saison veranstaltet.

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Thüringen bietet 1,1 Millionen Euro für den Erhalt der Thüringen-Philharmonie

(mid) Erfurt, 27/8/07. Der Streit um die Zukunft der Thüringen-Philharmonie Gotha-Suhl nimmt eine neue Wendung. Das Land Thüringen sei bereit weitere 350.000 Euro zu den bereits zugesagten 800.000 Euro zu gewähren. Die zusätzliche Summe solle über eine Kooperation mit dem Erfurter Theater an das Orchester fließen, erklärte ein Sprecher des Kultusministeriums.

Alle Beteiligten wollen eine rasche Lösung des Problems und die kommunalen Träger werden das Finanzierungsangebot nun gründlich prüfen. Die Zukunft des Orchesters sei aber erst gesichert, wenn nach Stadt und Landkreis Gotha auch die Stadt Suhl ihre finanzielle Unterstützung erhöhe. Der Kreis Gotha wolle seine Zuwendungen um 30 Prozent auf eine Million Euro anheben. Auch die Stadt Gotha erhöhe ihren Anteil auf eine halbe Million Euro. Nun werde auch von der Stadt Suhl eine höhere finanzielle Unterstützung erwartet.

Das Konzept für die Weiterführung des Orchesters soll nun vom Trägerverein entworfen werden. Auf jeden Fall soll mit dem Erfurter Theater eine Kooperation eingegangen werden. Es sei geplant, dass Musiker der Thüringen-Philharmonie das Theater bei Aufführungen von großen Werken unterstützen.

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Höhere Subventionen für Filmorchester Babelsberg

Filmorchester Babelsberg vor dem Aus?

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Thüringen bietet 1,1 Millionen Euro für den Erhalt der Thüringen-Philharmonie

 


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