Zur Startseite...
 
 
Im Orchestergraben...
- Dirigent und Orchester
- Blechbläser
- Holzbläser
- Schlaginstrumente
- Saiteninstrumente
- Tasteninstrumente
- Stellenmarkt
Im Foyer...
- Nachrichten
- Musikerwitze
- Diskussionen
- Versicherungen für Musiker
Orientierung...
- Startseite
- Übersicht
- Kontakt
- Link auf den Orchestergraben.de
- Verbesserungsvorschlag?

Orchester-Nachrichten

 

Münchener Kammerorchester wird Ehrenmitglied der Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft

(mid) München, 11/2/19. Die Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft hat das Münchner Kammerorchester (MKO) zum Ehrenmitglied ernannt. Andreas Hérm Baumgartner, Geschäftsführer der Gesellschaft, begründete, das Orchester beschäftige sich seit langer Zeit "in besonders intensiver Weise" mit dem Werk des Komponisten Hartmanns "und dessen musikalischer wie geistiger Botschaft einer grenzenlosen und von allen politischen System unabhängigen Humanität". Andere Ehrenmitglieder der Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft sind Kirill Petrenko, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher und Pierre Boulez.  Im Rahmen einer feierlichen Stunde wird der Geschäftsführer, Direktor und Künstlerische Leiter Andreas Hérm Baumgartner dem Orchester die Urkunde sowie eine faksimilierte Autografenseite aus Hartmanns letztem Werk Gesangsszene überreichen.

Das Münchner Kammerorchester wurde 1950 von Christoph Stepp gegründet. Von 1956 an wurde das Münchener Kammerorchester über fast vier Jahrzehnte von Hans Stadlmair geprägt. Der Ära unter Christoph Poppen (1995–2006) folgten zehn Jahre mit Alexander Liebreich als Künstlerischem Leiter des MKO. Das Orchester wird von der Stadt München und dem Land Bayern mit öffentlichen Zuschüssen gefördert. Es gibt international Konzerte, rund 60 im Jahr. 2012 entstand ein gemeinschaftliches Musikprojekt mit einer Hochschule in Nordkorea, initiiert vom Goethe-Institut. 2018 war das Orchester als orchestra in residence beim Cartagena Musikfestival in Kolumbien. Mehr als 80 Werke hat das Kammerorchester in den letzten beiden Jahrzehnten uraufgeführt. Komponisten wie Iannis Xenakis, Wolfgang Rihm, Tan Dun, Chaya Czernowin, Georg Friedrich Haas, Pascal Dusapin, Salvatore Sciarrino und Jörg Widmann haben für das MKO geschrieben. Es wurden Aufträge u.a. an Beat Furrer, Erkki-Sven Tüür, Thomas Larcher, Milica Djordjević, Clara Iannotta, Samir Odeh-Tamimi, Mark Andre, Peter Ruzicka, Márton Illés, Miroslav Srnka und Tigran Mansurian vergeben. Zurzeit ist Clemens Schuldt Chefdirigent der 26 festangestellten Musiker. Das Stammhaus des Münchner Kammerorchester ist das Prinzregententheater.

Die Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Verbreitung und das Verständnis der Werke ihres namensgebenden Komponisten zu fördern. Sie unterstützt dafür Projekte zur weiteren wissenschaftlichen Erschließung und dokumentiert das künstlerische, soziale und gesellschaftspolitische Erbe Hartmanns. Ferner werden junge Komponisten unterstützt. Zu den Mitgliedern der Karl Amadeus Hartmann-Gesellschaft zählen neben Musikinteressierten und Wissenschaftlern vor allem auch Persönlichkeiten aus dem nationalen wie internationalen Kulturleben, darunter u. a. Helmut Lachenmann, Wolfgang Rihm, Jörg Widmann, Udo Zimmermann, Friedrich Cerha, Adriana Hölszky, Wilfried Hiller, Marek Janowski, James Conlon, Thomas Zehetmair, Ingolf Turban und Christoph Poppen.

Hartmann wurde am 2. August 1905 in München geboren. Er brach zugunsten der Musik eine Lehrerausbildung ab und studierte zwischen 1924 und 19929 an der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München Posaune und Komposition. Ab 1928 stellte er erste eigene Werke vor, die im Rahmen der Opernstudios der Bayerischen Staatsoper auch einem Publikum vorgeführt wurden. Unter seinen ersten Werken befanden sich auch Experimente mit Jazz und vom Dadaismus beeinflusste Kompositionen. Während des 2. Weltkriegs wurden die Werke des Kritikers nicht in Deutschland aufgeführt. 1945 wurde er Dramaturg an der Bayerischen Staatsoper, wodurch er die Werke der vergangenen Jahre neu veröffentlichen konnte. Er gründete die Konzertreihe Musica Viva für die Aufführung zeitgenössischer Musik. Hartmann starb am 5. Dezember 1963 in München.

Nachricht weiterempfehlen

 

Höhere Subventionen für Filmorchester Babelsberg

(mid) Potsdam, 8/8/18. Die Musiker des vom Aus bedrohten Filmorchesters Babelsberg haben Grund zur Hoffnung: Laut Intendant Klaus-Peter Beyer habe das Land Brandenburg bei einem Gespräch mit Kulturstaatssekretärin Ulrike Gutheil und dem Potsdamer Baudezernenten Bernd Rubelt zugesagt, den Fortbestand des Klangkörpers auch mit einer Erhöhung der Fördermittel sichern zu wollen.

Beyer hatte in der letzten Woche Alarm geschlagen (klassik.com berichtete), da eine Baustelle das Tonstudio des Filmorchesters Babelsberg lahm zu legen drohte. Tonaufnahmen wären Beyer zufolge mit der nahe gelegenen Baustelle unmöglich. Grund dafür ist die Empfindlichkeit der Aufnahmegeräte im Studio, welches 2007 mit moderner Technik erweitert wurde. Da die im August beginnende Baustelle eines fünfstöckigen Bürokomplexes mit Tiefgarage auf knapp anderthalb Jahre geplant ist, würden dem Filmorchester langfristig rund 60 Prozent ihrer Einnahmen durch Musikeinspielungen für Filmproduktionen fehlen. Beyer hatte deshalb angekündigt, keine Aufträge mehr annehmen zu können und den 66 Musikern im Winter kündigen zu müssen.

Neben der finanziellen Unterstützung sollen mit dem Investor des Bauprojekts auch Bauarbeiten und Produktionszeiten im Studio des Filmorchesters abgestimmt werden, so ein Sprecher des Kulturministeriums. Über den Ausgleich etwaiger Einnahmeverluste solle dagegen erst zu einem späteren Zeitpunkt gesprochen werden.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg entstand 1993 aus dem Zusammenschluss des DEFA-Sinfonieorchesters mit dem Radio Berlin Tanzorchester. Seit 2007 ist das von Beginn an von Klaus-Dieter Beyer geleitete Orchester auf dem historischen Filmgelände des Studios Babelsberg ansässig. Gespielt werden sinfonische Konzerte, Opernprojekte und Crossover-Programme, mit denen im Bereich Film und Fernsehen bereits über 220 Produktionen vertont wurden. Dirigent ist seit 1999 Scott Lawton.

Nachricht weiterempfehlen

 

Filmorchester Babelsberg vor dem Aus?

(mid) Potsdam, 31/7/18. Eine Baustelle bedroht das Tonstudio des Filmorchesters Babelsberg. Einer Aussage des langjährigen Intendanten Klaus-Dieter Beyer gegenüber der Deutschen Presse Agentur zufolge sind Tonaufnahmen zeitgleich mit der nahe gelegenen Baustelle unmöglich. Grund ist die Empfindlichkeit der Aufnahmegeräte im Studio, welches 2007 mit moderner Technik erweitert wurde. Da die im August beginnende Baustelle eines fünfstöckigen Bürokomplexes mit Tiefgarage knapp anderthalb Jahre bestehen wird, würden dem Filmorchester langfristig rund 60 Prozent ihrer Einnahmen durch Musikeinspielungen für Filmproduktionen fehlen. Klaus-Dieter Beyer kündigte deshalb an, keine Aufträge mehr annehmen zu können und den 66 Musikern im Winter kündigen zu müssen.

Neben dem Orchester ist auch die auf Filmnachbearbeitung spezialisierte Firma Rotor Film betroffen, deren Bild- und Tonsysteme durch den Lärm ebenfalls gestört wären. Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) erklärte im Namen Potsdams das Bedauern der Brandenburger Landeshauptstadt. Ebenso wie im Kulturministerium werde auf eine Lösung durch einen Kompromiss zwischen den Beteiligten gehofft.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg entstand 1993 aus dem Zusammenschluss des DEFA-Sinfonieorchesters mit dem Radio Berlin Tanzorchester. Seit 2007 ist das von Beginn an von Klaus-Dieter Beyer geleitete Orchester auf dem historischen Filmgelände des Studios Babelsberg ansässig. Gespielt werden sinfonische Konzerte, Opernprojekte und Crossover-Programme, mit denen im Bereich Film und Fernsehen bereits über 220 Produktionen vertont wurden. Dirigent ist seit 1999 Scott Lawton.

Nachricht weiterempfehlen

 

Bamberger Symphoniker spielen für Papst Benedikt XVI.

(mid) Rom, 4/9/07. Anlässlich des Jubiläums ?1000 Jahre Bistum Bamberg? werden die Bamberger Symphoniker heute um 18.00 ein Konzert für Papst Benedikt XVI. geben. Wie das Erzbistum mitteilte, wird es in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo stattfinden. Das gemeinsame Geschenk der Symphoniker und des Erzbistums sei ein Dankeschön an den Papst, so Erzbischof Schick. Im Jahre 1007 bestätigte der damalige Papst, Johannes XVIII., die Gründung des Bistums Bamberg. Neben den 300 geladenen Gästen und Erzbischof Schick werden unter anderem der bayrische Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU) sowie Vertreter der Stadt Bamberg anwesend sein.

Das Bistum Bamberg wurde am 1. November 1007 auf eine Initiative des späteren Kaisers König Heinrich II. bei der Reichssynode in Frankfurt gegründet. Es setzt sich aus Teilen von Würzburg und Bamberg zusammen, die dem neu gegründeten Bistum Land abtreten mussten. Heinrich II. wollte so einerseits die Tradition seiner Vorgänger bezüglich der Bistumsgründungen fortsetzen, andererseits von Bamberg aus die Slawen am Obermain missionieren und einen politischen Gegenpol zu den Markgrafen von Schweinfurt setzen. Er veranlasste auch den Bau des Doms, der 1012 geweiht wurde.

Nachricht weiterempfehlen

 

Hannes Schmidt ist wieder Direktor der Staatskapelle Halle

(mid) Halle, 28/8/07. Zu Beginn der Saison 2007/2008 kehrt Hannes Schmidt in sein Amt als Direktor der Staatskapelle Halle zurück. Im März 2006 war er von der damaligen Oberbürgermeisterin der Stadt entlassen worden. Nun wurde Schmidts Kündigung außer Kraft gesetzt und sein Vertrag bestätigt.

Der gebürtige Ulmer Hannes Schmidt studierte am Richard Strauss Konservatorium in München Schauspiel- und Opernregie und assistierte unter anderem Opernregisseur Jean Pierre Ponnelle. Nach Engagements am Landestheater Salzburg, dem Staatstheater Braunschweig und an der Volksoper in Wien gelangte Schmidt als Orchesterdirektor an die Bayerische Staatsoper. 1992 wurde Schmidt Intendant der Stuttgarter Philharmoniker. 2001 berief Wolf-Dieter Hauschild Schmidt als Intendant des damaligen Philharmonischen Staatsorchesters Halle. Schmidt setzte sich maßgeblich für die Fusion des Orchesters mit dem Orchester der Oper Halle zur Staatskapelle Halle ein. So entstand eines der größten Orchester Deutschlands, das nach eigenen Angaben über 160 Konzerte mit über 80.000 Besuchern pro Saison veranstaltet.

Nachricht weiterempfehlen
  Schlagzeilen

Münchener Kammerorchester wird Ehrenmitglied der Karl-Amadeus-Hartmann-Gesellschaft

Höhere Subventionen für Filmorchester Babelsberg

Filmorchester Babelsberg vor dem Aus?

Bamberger Symphoniker spielen für Papst Benedikt XVI.

Hannes Schmidt ist wieder Direktor der Staatskapelle Halle

 


© 2002 eMusici.com - Impressum