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Filmorchester Babelsberg vorerst gerettet?

(mid) Potsdam, 28/11/18. Mitte des Jahres wurde bekannt, dass eine Baustelle vor dem Tonstudio des Filmorchesters Babelsberg die Existenz des Orchesters bedroht. Grund ist die Sensibilität der Aufnahmegeräte im Studio, welche 2007 mit moderner Technik erweitert wurden. Da die im August begonnene Baustelle eines fünfstöckigen Bürokomplexes mit Tiefgarage knapp anderthalb Jahre bestehen wird, würden dem Filmorchester langfristig rund 60 Prozent ihrer Einnahmen durch Musikeinspielungen für Filmproduktionen fehlen. Intendant Klaus-Dieter Beyer kündigte deshalb an, keine Aufträge mehr annehmen zu können und den 66 Musikern im Winter kündigen zu müssen.

Das Land Brandenburg und die Stadt Potsdam kündigten nun an, die finanziellen Ausfälle des Orchesters auffangen zu wollen. In diesem Jahr werden die Musiker noch mit je 100.000 Euro von Land und Stadt unterstützt. Als überregional bekannter kultureller Botschafter solle das Fortbestehen des Filmorchesters gesichert werden, so Martina Münch (SPD), Kulturministerin, und Jann Jakobs (SPD), Oberbürgermeister von Potsdam. Das Kulturministerium und die Stadtverwaltung kündigten außerdem weitere Mittel für 2019 an, bei der Stadt war bereits von 50.000 Euro die Rede. Jährlich erhält das Orchester so rund 1,7 Millionen Euro vom Land und 350.000 Euro durch den Medienstaatsvertrag Berlin-Brandenburg.

Das Deutsche Filmorchester Babelsberg entstand 1993 aus dem Zusammenschluss des DEFA-Sinfonieorchesters mit dem Radio Berlin Tanzorchester. Seit 2007 ist das von Beginn an von Klaus-Dieter Beyer geleitete Orchester auf dem historischen Filmgelände des Studios Babelsberg ansässig. Gespielt werden sinfonische Konzerte, Opernprojekte und Crossover-Programme, mit denen im Bereich Film und Fernsehen bereits über 220 Produktionen vertont wurden. Dirigent ist seit 1999 Scott Lawton. Bereits zuvor hatte des UFA-Filmorchester, gegründet 1917, als größtes deutsches Filmorchester seinen Sitz in Brandenburg.

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